Nasen-OP ohne Tamponade
Freie Nasenatmung mit der schonenden Celon-Methode – in der Regel ganz ohne die unangenehmen Nasentamponaden nach dem Eingriff.
Viele Menschen mit chronisch verstopfter Nase schrecken vor einer Operation zurück – oft aus Sorge vor den unangenehmen Nasentamponaden danach. Mit der Celon-Methode können wir in vielen Fällen genau darauf verzichten.
Warum die Nase dauerhaft verstopft ist
Eine der häufigsten Ursachen für eine behinderte Nasenatmung sind vergrößerte Nasenmuscheln. Sie schwellen an, verengen die Atemwege und lassen sich mit Sprays oder Medikamenten oft nur vorübergehend beruhigen. Eine dauerhafte Besserung bringt in vielen Fällen erst eine schonende Verkleinerung des überschüssigen Gewebes.
Was ist die Celon-Methode?
Celon ist ein modernes, bipolares Radiofrequenz-Verfahren (RFITT – Radiofrequenz-induzierte Thermotherapie). Über eine feine Sonde wird das überschüssige Gewebe gezielt unter der Schleimhaut verkleinert. Die empfindliche Schleimhautoberfläche mit ihrer wichtigen Funktion für Befeuchtung und Abwehr bleibt dabei weitgehend erhalten.
Der entscheidende Vorteil: in der Regel ohne Tamponade
Weil das Verfahren besonders gewebeschonend arbeitet und Blutungen minimal ausfallen, können wir nach dem Eingriff meist auf Nasentamponaden verzichten. Für Sie bedeutet das:
- Sie können nach dem Eingriff in der Regel direkt wieder frei durch die Nase atmen.
- Kein tagelanges, unangenehmes „Verpacktsein“ der Nase.
- Kein schmerzhaftes Ziehen der Tamponade beim Entfernen.
- Der Eingriff ist in vielen Fällen ambulant möglich, die Erholung verläuft kurz.
Auch in der Schnarch-Behandlung
Dasselbe schonende Prinzip nutzen wir in der Schlafmedizin: Mit Celon behandeln wir auch den Gaumen und den Zungengrund – ambulant und in maximal drei Sitzungen. Mehr dazu auf unserer Seite zur Schlafmedizin.
Kosten und Abrechnung
Die Behandlung mit der Celon-Methode ist eine privatärztliche Leistung und wird nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Über den zu erwartenden Kostenrahmen informieren wir Sie selbstverständlich vor der Behandlung in einem persönlichen Gespräch.
Häufige Fragen zur Celon-Methode
Muss ich nach dem Eingriff wirklich keine Tamponade tragen?
Da das Verfahren besonders gewebeschonend arbeitet und Blutungen minimal ausfallen, können wir in der Regel auf Nasentamponaden verzichten. Ob das in Ihrem Fall möglich ist, hängt vom Befund und vom Umfang des Eingriffs ab – bei kombinierten Operationen kann es im Einzelfall anders sein. Das besprechen wir vorab mit Ihnen.
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Der Eingriff wird schonend und in geeigneter Betäubung durchgeführt. Die Beschwerden danach sind erfahrungsgemäß gering, gerade weil das unangenehme Tamponieren meist entfällt.
Wird die Celon-Behandlung ambulant durchgeführt?
In vielen Fällen ja. Die Behandlung der Nasenmuscheln ist häufig ambulant möglich, sodass Sie noch am selben Tag nach Hause gehen können.
Wie lange dauert die Erholung?
Die Erholung verläuft in der Regel kurz. Viele Patienten können nach kurzer Schonzeit wieder ihrem Alltag nachgehen. Den genauen Ablauf besprechen wir individuell mit Ihnen.
Hält das Ergebnis dauerhaft an?
Ziel der Behandlung ist eine dauerhaft verbesserte Nasenatmung. Wie bei jedem medizinischen Eingriff hängt das Ergebnis vom individuellen Befund ab; in einem persönlichen Gespräch klären wir realistische Erwartungen.
Für wen ist die Celon-Methode geeignet?
Die Methode kommt vor allem bei vergrößerten Nasenmuscheln und einer dadurch behinderten Nasenatmung infrage. Ob sie für Sie die richtige Lösung ist, klären wir in einer persönlichen Beratung.
Was kostet die Behandlung?
Die Celon-Behandlung ist eine privatärztliche Leistung und wird nach der GOÄ abgerechnet. Den voraussichtlichen Kostenrahmen teilen wir Ihnen vor der Behandlung transparent mit.
Ob die Celon-Methode für Sie infrage kommt, klären wir in einem persönlichen Beratungsgespräch.
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